Mobiles Internet für Wohnwagen und Co.

Einführung

Ich mag es mit dem Wohnwagen unterwegs zu sein. Als Nerd und digital Native “brauche” ich eine sinvolle Internet-Anbindung. In Deutschland ist das eine besondere Herausforderung. Nicht jeder Campingplatz hat eine gute WLAN Versorgung. Nicht jede Fläche in Deutschland ist mit LTE gut ausgeleuchtet.

Grundsätzliches Setup

Um irgendwie meine Bedarfe und Wünsche abdecken zu können, habe ich mir einen Plan überlegt.

Dabei spielen das LTE Modem, der WLAN Router, die LTE-Antenne, der Antennen-Mast und dessen Befestigung eine wichtige Rolle.

Im folgenden plane ich den Einsatz folgender Hardware

  • Netgear Nighthawk N1
  • TP-Link Archer C7
  • Wittenberg LTE Mimo-Antenne
  • GFK-/Fiberglas-Mast 8 Meter
  • BLOME Eindrehbodenhülse DuoFix
  • Kleinteile
    • 3mm Abspannseil
    • Mastrohrschelle aus Kautschuk (z.B. GFK-Fix)
    • Adapter TS9 Stecker auf SMA Buchse
  • LTE Tarif, z.B. freenet FUNK, Vodafone Red XL, Telekom MagentaMobil XL

LTE und WLAN

Ich habe bereits den Vodafone GigaCube und eine Huawei Router ausprobiert, aber war von beiden nicht nachhaltig überzeugt.

Daher nun auch der neue Anfang, mit dem Netgear Nighthawk M1 und einem zusätzliche WLAN Router.

Warum ein zusätzlicher Router? Weil ich den Router dort platzieren kann, wo es sinnvoll ist. Somit bin ich von der Platzierung her unabhängig. Der LTE Router kann dort platziert werden, wo es die Kabel – insbesondere die Antennenkabel – es zulassen.

Als WLAN Router verwende ich einen TP-Link Archer C7 – ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Zudem lasse ich den Archer C7 mit OpenWRT laufen – auch da ich hier gute Erfahrungen gemacht habe.

Über den TP Archer C7 liesse sich im Zweifelsfall auch eine WLAN-WLAN-Brdige aufsetzen. Derzeit ist das aber nicht geplant. Wahrscheinlich würde ich dafür auf einen zusätzlichen Router mit externer Antenne zurückgreifen.

LTE Antenne

Ich habe in den letzten Jahren zwei verschiedene günstigere Antennen ausprobiert. Keine hat mich nachhaltig überzeut. Daher nun der Griff zu einer teureren MIMO LTE Antenne von Wittenberg.

Ich habe mich für einen Rundstrahler entschieden um hier etwas freier in der Ausrichtung zu sein. Womöglich wäre eine MIMO Richtfunk-Antenne besser.

Antennen-Mast

Ich habe lange gedacht, ich könnte mit HT-Abflussrohren einen Antennenmast bauen – man findet zahlreiche Beispiele dazu im Internet aus dem Umfeld der Camper (z.B. Nordlandcamper.de.

So richtig begeistert hat mich die Idee nie, da ich mit nicht vorstellen kann wie man einen Mast mit 3-6 Meter Länge aus HT-Ablussrohren wirklich stabil bekommt.

Die Hobbyfunker haben eine andere, gute Lösung: GFK-/Glasfiber-Maste.

Diese Maste ähneln sehr einer Angelrute – und lassen sich in Längen bis zu 12-15 Meter (und mehr) kaufen. Mein Plan sind 3-5 Meter.

Da die Maste an der Spitze recht dünn werden können (z.B. 3mm Durchmesser), eignen sich die letzte Stufen nicht für die Befestigung von schwereren Antennen. Daher werde ich den 8 Meter Mast nicht mit voller Länge betreiben – was ja auch meinen Anforderungen entspricht.

Die Befestigung am Boden erfolgt durch eine Eindrehbodenhülse um den Mast fest im Boden zu verankern.

Zusätzlich werde ich den Mast auch noch abspannen. Dazu kommt ein 3mm Abspannseil zum Einsatz. Bei 5 Meter Höhe werde wohl nur an der Spitze eine Abspannung zum Boden führen. Gleichermaßen wird der Mast sicherlich auch noch am Wohnwagen befestigt.

LTE Tarif

Im Urlaub werde ich den freenet FUNK Tarif nutzen, da ich mit meinem vodafone Vertrag (Red XL) auf dem Campingplatz keinen Empfang habe – das wird sich in diesem Jahr gegenüber den Jahren zuvor auch nicht ändern.

Bisher habe ich positive Erfahrungen mit dem freenet FUNK gemacht, auch wenn die ursprüngliche Möglichkeit den Tarif für zwei Wochen zu pausieren (ohne etwas zahlen zu müssen) nicht mehr existiert.

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